Das Projektil traf eine Mauer, der Querschläger bohrte sich einem Soldaten ins Bein.
Schießübungen stehen am Truppenübungsplatz Bruckneudorf (Bezirk Neusiedl am See) an der Tagesordnung. Am Dienstag kam es dabei zu einem Unfall, wie das Militärkommando Burgenland auf Anfrage bestätigt. Ein Rekrut dürfte bei Schießübungen mit dem Sturmgewehr eine Mauer getroffen haben, dabei wurde er dann von einem Splitter am Oberschenkel verletzt. Der junge Mann wurde von einem Sanitäter erstversorgt und dann mit der Rettung ins Krankenhaus nach Eisenstadt gebracht.
Die Verletzung am Oberschenkel war nur oberflächlich, der Soldat konnte noch am selben Tag wieder entlassen werden. Eine Untersuchungskommission soll den Tathergang nachvollziehen.
Jährlich nutzen tausende Soldaten den Truppenübungsplatz, zu Unfällen kommt es dabei selten. In Bruckneudorf sind nicht deine dauerhaft festen Kontingente an Rekruten stationiert, vielmehr dient er als Ausbildungs- und Übungsort für wechselnde Einheiten. Gegründet wurde der Truppenübungsplatz 1867 (das historische „Brucker Lager“) und ist somit 160 Jahre alt. Er hat eine Fläche von 4130 Hektar und eine Grenzlänge von etwa 43 Kilometern.
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