Bilanz zum Halbjahr

Gewinn der Oberbank stieg auf 199 Millionen Euro

Oberösterreich
26.08.2026 10:15
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Die oberösterreichische Oberbank hat im ersten Halbjahr 2026 dank eines starken Provisionsgeschäfts und eines gestiegenen Beteiligungsergebnisses ein deutliches Ergebnisplus erzielt. Einen Ausblick auf das Gesamtjahr will die Bank wegen zu großer Unsicherheiten nicht geben.

Wie die Bank am Mittwoch mitteilte, kletterte der Gewinn nach Steuern im Vergleich zur Vorjahresperiode um elf Prozent auf 199 Millionen Euro. Das operative Zinsergebnis sank hingegen leicht um 0,5 Prozent auf 311,9 Millionen Euro.

Die Wachstumstreiber
Wachstumstreiber im ersten Halbjahr war neben dem Provisionsergebnis, das um 13,4 Prozent auf 129,1 Millionen Euro zulegte, vor allem das Beteiligungsergebnis. Das sogenannte At-Equity-Ergebnis aus assoziierten Unternehmen, das maßgeblich von der Beteiligung an der Voestalpine bestimmt wird, verbesserte sich um 82,9 Prozent auf 39,5 Millionen Euro. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft wurden um 9,6 Prozent auf 24,6 Millionen Euro erhöht. Die Forderungen an Kunden wuchsen seit Ende 2025 um 3,4 Prozent auf 22,367 Milliarden Euro.

Kein Ausblick für Gesamtjahr
Trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten und der Auswirkungen des heurigen Dürresommers fahre das Institut weiterhin auf Sicht, hieß es im Halbjahresbericht. Ein präziser Ausblick auf das Gesamtjahr ist laut Generaldirektor Franz Gasselsberger in diesem Umfeld nicht möglich.

Die Oberbank hat ihren Sitz in Linz und betreibt rund 170 Filialen in Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich, Wien sowie den Nachbarländern Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn.

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