Schock-Diagnose für Busy Philipps: Wie die ehemalige „Dawson‘s Creek“-Darstellerin im Interview mit dem „People“-Magazin enthüllte, wurde bei ihr Anfang des Jahres ein bösartiger Hirntumor entdeckt. Nach zwei OPs sei sie jetzt „dankbar, am Leben zu sein“.
Sie sei „das glücklichste Mädchen der Welt“, erklärte Philipps in dem Interview. Denn am 12. Februar, ausgerechnet einen Tag nach dem tragischen Tod ihres „Dawson‘s Creek“-Kollegen James Van der Beek, habe man bei ihr bei einem Scan ein Oligodendrogliom zweiten Grades, einen seltenen, langsam wachsenden Hirntumor, entdeckt.
Ex überredete sie, Untersuchung nicht abzusagen
Dass die Ärzte die Entdeckung machten, sei regelrecht Glück gewesen, so Philipps. Denn eigentlich sei der Termin für den Scan bereits für Jänner angesetzt gewesen, dann jedoch auf Februar verschoben worden, weshalb sie ihn zuerst absagen wollte. Doch ihr Ex-Gatte Marc Silverstein habe sie überredet, doch hinzugehen.
Im Interview mit dem „People“-Magazin sprach Busy Philipps über die Schock-Diagnose und ihre OPs:
Ihm habe sie nach der Diagnose auch zuerst informiert, erinnerte sich die 47-Jährige nun zurück. „Oh mein Gott, ich habe einen Hirntumor“, habe sie ihrem Ex getextet. Woraufhin er geschockt reagiert habe: „Moment mal, was? Was sagst du da? Wovon redest du?“
„Das ist tatsächlich ein Tumor“
Ein weiterer Scan brachte dann Gewissheit. Der Neurologe habe ihr mitgeteilt: „Das ist tatsächlich ein Tumor, und er ist in deinem Gehirn. Und, Busy, er muss raus.“ Ein Schock für die Schauspielerin, die verriet, sie habe „hyperventiliert und versucht, zu atmen“.
Als sie die Diagnose ihren Kindern Birdie (18) und Cricket (13) mitgeteilt habe, seien diese sehr bestürzt gewesen. Vor allem ihrer älteren Tochter habe sie die Angst nehmen müssen, so Philipps. „Birdie, du bist einfach nicht in dem Film, in dem deine Mutter in deinem letzten Highschooljahr stirbt. Das ist einfach nicht der Film, in dem du bist. Ich verspreche es dir“, habe sie ihr versichert. Cricket wollte vor allem wissen, ob ihre Mutter wieder gesund werden würde. „Mir wird es auf jeden Fall gut gehen“, habe sie ihr versprochen, so Philipps.
Am 2. März sei der 2,6 Zentimeter große Tumor schließlich in einer fünfstündigen OP entfernt worden. Wäre er später entdeckt worden, sei er vermutlich dreimal so groß gewesen, habe ihr ihr Neuro-Onkologe erklärt.
„War wirklich sehr aufgelöst“
Doch nur einen Monat später kam der nächste Schock: Während einer Botox-Behandlung äußerte ihre Dermatologin Bedenken wegen ihrer Wunde. Und tatsächlich: Philipps hatte sich eine Staphylokokken-Infektion zugezogen und benötigte einen zweiten Eingriff. „Ich hatte einfach das Gefühl, wieder ganz am Anfang zu stehen“, erklärte Philipps. „Ich war wirklich sehr aufgelöst.“
Die Zeit nach der Diagnose bezeichnet Busy Philipps rückblickend als „die seltsamsten sechs Monate meines Lebens“. Gleichzeitig weiß sie, dass es ein unglaubliches Glück war, dass sowohl der Tumor als auch die Infektion rechtzeitig entdeckt wurden. „Was bin ich? Das glücklichste Mädchen der Welt?“, erklärte sie im Interview mit dem „People“-Magazin.
Seit der OP sie nun jedenfalls eine deutliche Veränderung wahr, erklärte Philipps abschließend: „Mein Gehirn fühlt sich nicht mehr kaputt an.“
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