Nach einem schweren Forstunfall in einem Wald bei St. Margarethen in Knittelfeld mussten die Einsatzkräfte alles geben, um den Verletzten (49) aus dem steilen Gelände retten zu können.
Zu einer aufwendigen Menschenrettung mussten die Feuerwehren Glein und St. Margarethen am Freitag gemeinsam mit der Bergrettung Knittelfeld, dem Roten Kreuz, Polizei und einem Rettungshubschrauber ausrücken. Gegen 13.50 Uhr war ein Forstarbeiter aus Bosnien (49) in einem Waldgebiet mit Forstarbeiten beschäftigt, als sich oberhalb seines Arbeitsbereiches ein großer Felsbrocken löste. Der Arbeiter wurde von diesem getroffen, stürzte mehrere Meter über das steile und unwegsame Gelände ab und wurde unter dem Felsbrocken eingeklemmt. Zwei weitere Forstarbeiter setzten einen Notruf ab.
Eine herkömmliche Rettung aus dem steilen Gelände war jedoch nicht möglich. Während der Notarzt des Rettungshubschraubers und das Rote Kreuz den Verletzten versorgten, errichteten die Feuerwehren gemeinsam mit der Bergrettung eine Seilsicherung. „Damit konnten wir die verletzte Person sicher aus dem steilen Waldgebiet abtransportieren“, schilderte Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Georg Haberleitner von der Feuerwehr Glein.
Da der Transport zu einem Landeplatz für den Rettungshubschrauber zu lange gedauert hätte, wurde der Schwerverletzte über das unwegsame Gelände zu einer Lichtung getragen. Dort konnte er mittels Taubergung vom Hubschrauber aufgenommen und ins UKH Graz geflogen werden. Nach mehr als zwei Stunden konnten die insgesamt 48 Einsatzkräfte den Einsatz beenden und wieder einrücken.
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