Mit der SG Inzingvolley/Mils mischt auch Tirol wieder in der höchsten Volleyball-Liga mit. Doch die Liga stellt die Spielerinnen vor eine ganz neue logistische Herausforderung: Wie von A nach B kommen? Am besten umweltfreundlich mit der Bahn!
Stundenlage Autofahrten, fremde Hallen und gewaltige Gegner – für Inzing/Mils ist das Bundesliga-Abenteuer bereits Realität. Doch dass die neue Liga kein Honigschlecken ist, mussten die Tirolerinnen nach der 1:3-Niederlage in Graz feststellen. „Wir konnten lange mithalten, haben dann aber einige Fehlentscheidungen in der Verteidigung gemacht“, schildert Trainer Roland Gattermayr. Das wusste Titelmitfavorit Graz natürlich zu nutzen.
Am Sonntag soll die Mannschaft rund um Gattermayr beim Heimspiel eine neue Chance bekommen, sich zu behaupten: „Eisenerz wird ein taffer Gegner, aber für uns ist das gut, um Fuß zu fassen“, meint Gattermayr. Doch nicht nur sportlich steht das Team vor großen Herausforderungen. Der Aufstieg in die oberste Liga bedeutet vor allem einen Mega-Reiseaufwand! „Wir sind eine kleine Spielgemeinschaft. Und für einen Verein im Westen Österreichs sind es doch riesige Ausgaben durch Fahrtzeiten und Fahrtkosten“, schildert der Trainer.
Umweltfreundlich mit der Bahn
Um Kosten zu sparen, wird die nächste Reise nach St. Pölten für die Auswärtsspiele gegen St. Pölten und Bisamberg am 17. und 18. Oktober mit der Bahn bestritten. „Hoffentlich haben wir keine große Verspätung“, scherzt Gattermayr (noch). Oft werden aber auch kleine Busse angemietet – doch ein solcher Reiseluxus ist finanziell nicht immer drin.
Umso größer ist die Bedeutung der Heimspiele – obwohl sie keine eigene Halle haben und zwischen drei Standorten wechseln. Am Sonntag soll das Landesportcenter in Innsbruck zu ihrer Festung werden. Dabei geht es sportlich vor allem ums Überleben: „Wir wollen auf jeden Fall in der Liga bleiben“, so Teamkapitänin Emilia Lamprecht.
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