Dass China neuerdings ein scharfes Auge auf die Verriegelung von Autotüren hat, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Nun wird es für viele Hersteller wirklich ernst: Mehrere Millionen Fahrzeuge müssen nachgebessert werden.
Betroffen sind Fahrzeige mehrerer Hersteller. Sie müssen wegen Sicherheitsbedenken bei ihren elektronischen Türgriffen in die Werkstatt. Dabei geht es in den meisten Fällen darum, dass der mechanische Notfallgriff bei einem Unfall schwer zu finden und zu bedienen ist.
Tesla alleine rufe fast drei Millionen Fahrzeuge der Typen Model 3, Model Y, Model S und Model X zurück, teilte die zuständige Aufsicht am Freitag mit.
Der US-Konzern erklärte, die mechanische Entriegelung könnte bei einem Ausfall des elektronischen Systems schwer zu finden sein und die Rettung der Passagiere erschweren. Zur Abhilfe werde ein Warnhinweis angebracht, dazu komme ein Softwareupdate. Diese soll bewirken, dass sich im Fall eines Unfalls automatisch die Seitenscheiben absenken.
Neben Tesla sind auch die Hersteller Xiaomi, Leapmotor, Xpeng, Zeekr und Lynk & Co von dem Rückruf betroffen. In China sind versenkbare Türgriffe ab 2027 verboten. Die Volksrepublik ist damit das erste Land, das gegen das Design vorgeht, das durch Tesla eingeführt und von vielen Elektroautobauern nachgeahmt wurde. Die Technik war nach mehreren tödlichen Unfällen in die Kritik geraten.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.