Familienbeihilfe-Mails

Finanzministerium warnt vor neuer Betrugs-Masche

Österreich
21.08.2026 13:45
Porträt von krone.at
Von krone.at

Internetbetrüger haben sich eine neue Masche überlegt: Mit gefälschten E-Mails zur Auszahlung der Familienbeihilfe wollen sie an Onlinebanking-Zugangsdaten von Bürgern gelangen. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) rief dazu auf, keine persönlichen Daten wie Kreditkartendaten oder Kontoinformationen weiterzugeben und die Nachrichten zu löschen.

In den betrügerischen Nachrichten werde behauptet, dass es aufgrund eines angeblichen Missbrauchs von persönlichen Daten zu Problemen bei der Auszahlung der Familienbeihilfe gekommen sei. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten und hinterlegten Kontoinformationen zu überprüfen.

Link nicht anklicken!
Dazu enthalten die E-Mails laut Finanzministerium einen Link mit der Aufforderung „Jetzt Daten überprüfen und sichern“. Dieser Link führt jedoch zu einer gefälschten Webseite, bei der persönliche Informationen sowie Onlinebanking-Zugangsdaten abgegriffen werden, betonte das BMF in einer Aussendung.

BMF: „Keine Kontoinformationen weitergeben“
Das Finanzministerium wies zudem darauf hin, dass seine ausgeschickten Informationen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden erfolgen und per Post oder in der FinanzOnline-Databox zugestellt werden, nicht via E-Mail. Das BMF forderte daher Bürger sowie Unternehmen dazu auf, niemals persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen weiterzugeben. Informationen zur Amtssignatur und zur Verifizierung amtssignierter Schriftstücke seien weiters auf der Webseite des BMF zu finden, erklärte das Ministerium.

„Anrufe sofort beenden“
Bei Nachrichten oder Anrufen mit betrügerischem Inhalt oder Aufforderungen gelte daher der Grundsatz, keinesfalls den Anweisungen zu folgen, keine persönlichen Daten bekanntzugeben, auf keine Links oder Dateien zu klicken sowie solche Nachrichten zu löschen und Anrufe sofort zu beenden. Im Zweifelsfall solle man immer die offizielle Telefonnummer der vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf durchgeführt hat, zurückrufen und nachfragen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung