Seit über sechs Jahren berichtet die „Krone“ nun schon darüber – jetzt könnte in der schier unendlichen Geschichte rund um die Inspektion in Haid (Bezirk Linz-Land) endlich das letzte und diesmal sehr ehrfreuliche Kapitel beginnen.
Jahrelang wurde verhandelt, gestritten und vertröstet. Währenddessen mussten die Polizisten in Haid mit Bedingungen – Platzmangel, fehlende Barrierefreiheit, keine getrennten Toiletten und kaum vernünftige Aufenthaltsmöglichkeiten – leben, die Bürgermeister Christian Partoll (FPÖ) im Gespräch mit der „Krone“ noch im Frühjahr als „unzumutbar“ bezeichnet hatte. Nun könnte die schier endlose Geschichte um den Polizeiposten in Haid, Ansfelden, tatsächlich ein gutes Ende nehmen.
Öffentlicher Druck seit 2020
Bereits 2020 machte Partoll, damals noch Stadtvize, öffentlich Druck. Seither wurde zwischen Stadt, Innenministerium, Finanzministerium, Finanzprokuratur und der Eigentümerin Lawog um eine Lösung gerungen. Noch im April platzte dem Stadtchef deshalb der Kragen. Er kritisierte die jahrelangen Verzögerungen und forderte endlich eine Sanierung und Erweiterung der Inspektion.
Bescheid liegt vor
Nun hat sich die Lage offenbar entscheidend verändert: Nach Angaben Partolls liegt mittlerweile der Bescheid des Innenministeriums für die Erweiterung und Modernisierung vor. Damit wäre eine der größten Hürden genommen. Offen sind noch die Abstimmungen zwischen Innenministerium und Lawog. Diese sollen im Herbst erledigt werden.
Beschluss im Herbst
Auch die Stadt will die notwendigen Verträge noch im Herbst im Gemeinderat beschließen. Klappt das, könnte noch heuer endgültig grünes Licht gegeben werden. „Es war ein langer und teilweise schwieriger Weg. Umso erfreulicher ist es, dass wir jetzt offenbar kurz vor dem Abschluss stehen“, so Partoll. Für ihn sei entscheidend, dass die Beamten endlich „ordentliche und zeitgemäße Arbeitsbedingungen“ bekommen.
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