Eine 65-jährige Wanderin aus Deutschland ist auf dem Kleinen Sonnstein bei Traunkirchen (OÖ) etwa 20 Meter in einen Graben gestürzt. Die Frau blieb verletzt in einem Bachbett liegen. Sie musste vom Notarzthelikopter aus mit einem Tau gerettet werden.
Ein Ehepaar aus Deutschland (65 und 66 Jahre alt) wanderte auf den 923 Meter hohen Kleinen Sonnstein. Nach erfolgreicher Besteigung des beliebten Wandergipfels ging es wieder talwärts.
Beim sogenannten „Eisgraben“ auf etwa 670 Meter Höhe rutschte die 65-Jährige auf einem nassen, rutschigen Felsen aus und stürzte in den Graben. Nach etwa 20 Meter Sturzhöhe blieb sie verletzt im darunter liegenden Bachbett liegen.
Andere Wanderer halfen
Kurz vor dem Unfall war das Ehepaar von zwei anderen Wanderern im Abstieg überholt worden. Diese konnten das Unglück beobachten und eilten der Dame zu Hilfe. Gleichzeitig setzten die beiden auch einen Notruf ab, wodurch die Bergrettung Traunkirchen, der Notarzthubschrauber Martin 3 und ein Alpinpolizist alarmiert wurden.
Nach kurzer Erkundung entschloss sich die Crew des Hubschraubers eine Taubergung durchzuführen. Bei dieser Einsatzörtlichkeit, ein schmaler Graben bedeckt von Bäumen, stellte das durchaus eine fordernde Rettungsaktion dar. Mit etwa 95 Meter Taulänge gelang es der Crew schließlich, die Dame auszufliegen. Die Verletzte wurde nach der Erstversorgung ins Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht.
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