Die Pforten der Journalismusakademie haben sich für zwölf junge Talente geöffnet. Fünf Wochen lang werden sie das Rüstzeug, das es für die Arbeit in einem Medienhaus benötigt, von der Pike auf lernen. Sechs der Teilnehmenden dürfen das Erlernte im Anschluss in der Praxis vertiefen.
Der Lehrplan verbindet klassisches journalistisches Handwerk mit den zentralen Anforderungen der digitalen Medienwelt. Themen wie professionelle Recherche, Nachrichtenbewertung, Medienrecht und -ethik stehen ebenso auf dem Programm wie Hintergrundwissen über die Rolle von Medien in einer Demokratie.
In zahlreichen praktischen Übungen setzen die Teilnehmenden das Gelernte unmittelbar um und produzieren Inhalte für diverse Kanäle – von Print über TV und Radio bis hin zu Online oder Social Media.
Auch Exkursionen auf dem Programm
Auf dem Programm des Grundlehrgangs stehen auch Exkursionen in Tiroler Medienhäuser. Journalistinnen und Journalisten vor Ort über die Schulter zu schauen, mit Medienschaffenden ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen ist ebenfalls Teil des Lehrgangs.
Nicht zuletzt ist die enge Verzahnung mit der Praxis ein Markenzeichen der Akademie und ein Grund dafür, dass rund die Hälfte der Teilnehmenden in einen journalistischen bzw. journalismusnahen Beruf einsteigt.
Mehrere Medienhäuser an Bord
Getragen wird die Ausbildung vom Verein der Tiroler Journalismusakademie. Dazu gehören neben der „Tiroler Krone“ weitere Medienhäuser, das Land Tirol sowie Arbeiterkammer, Landwirtschaftskammer, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung Tirol. Die Organisation des Lehrgangs liegt in den bewährten Händen des Bildungspartners BFI Tirol.
Übrigens: Wer die Ausbildung hautnah mitverfolgen möchte, kann dies über Social Media tun. Die Teilnehmenden haben den Instagram-Account der Akademie übernommen und geben Einblicke in ihren Lernalltag.
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