Aufkleber, Graffiti und Schmierereien sorgen in Asten für einen politischen Streit. Während Bürgermeisterin Alma Halilovic (SPÖ) einst Verständnis für die Jugendkultur signalisiert hat, übt Vizebürgermeister Helmut Födermayr (ÖVP) scharfe Kritik. Für ihn ist klar: Die Schäden kosten die Gemeinde viel Geld und Arbeitszeit.
„Diese Idioten haben offenbar nichts Besseres zu tun, als fremdes Eigentum zu verschandeln“, ärgert sich Helmut Födermayr (ÖVP) über die jüngste Welle an Aufklebern und Graffiti im Gemeindegebiet von Asten. Mitarbeiter des Bauhofs seien laufend damit beschäftigt, die Verschmutzungen zu entfernen. „Das kostet Arbeitszeit und Geld“, so der Vizebürgermeister, der solche Aktionen schon einmal kritisierte.
Härteres Durchgreifen gefordert
Damals wurden den Jugendlichen von Bürgermeisterin Alma Halilovic (SPÖ) die Wände des Jugendzentrums für ihre „Kunst“ zur Verfügung gestellt. Am Ende wurden diese mit Penissen und Parolen wie „Fuck the Police“ beschmiert. Aus Födermayrs Sicht müsse die Ortschefin konsequent durchgreifen, auch Sanktionen aussprechen. „Die Mitarbeiter sind nicht dafür da, die Blödheiten der Jugend zu beseitigen.“
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