Einsatz läuft noch

Föhrenwaldbrand: Erneut Munitionsteile als Ursache

Niederösterreich
17.08.2026 10:18
Porträt von krone.at
Von krone.at

Auch beim zweiten Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld in Niederösterreich dürften Munitionsteile das Feuer ausgelöst haben. Diese Ursache werde „mit sehr großer Wahrscheinlichkeit“ angenommen, so eine Sprecherin am Montag. Die Feuerwehr war nach wie vor im Einsatz.

Mehr als 830 Feuerwehrmitglieder und elf Hubschrauber standen vergangenen Freitag im Einsatz. Weil sich die Flammen in Richtung von Wohnhäusern ausbreiteten, mussten vorübergehend Siedlungen in der Katastralgemeinde Neusiedl am Steinfeld evakuiert werden. Die rund 250 Betroffenen konnten aber noch am selben Abend wieder nach Hause zurückkehren, nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war. Betroffen waren von dem Brand insgesamt rund 64 Hektar.

„Einsatzkräfte nicht behindern!“
Die Gemeinde wies auf Gefahr durch umstürzende bzw. beschädigte Bäume in dem betroffenen Gebiet hin, zudem seien nach wie vor Feuerwehrfahrzeuge unterwegs. „Wir ersuchen Sie daher, derzeit von Besichtigungsfahrten in den Brandbereich Abstand zu nehmen und die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit nicht zu behindern“, hieß es am Montag.

Eine Woche zuvor hatte sich ein Brand im Föhrenwald auf rund 100 Hektar ausgebreitet. Das Feuer soll ebenfalls durch Phosphor in Munitionsteilen einer Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengten Fabrik verursacht worden sein. Der Brand gehört zu den größten in Niederösterreich in den vergangenen Jahren.

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