10.02.2006 16:43 |

Ganz schön dreist

Gangster zwingt Jugendliche zu Überfällen

Ein besonders ruchloser Bankräuber hat in der Nähe der US-Hauptstadt Washington drei Jugendliche zu Banküberfällen genötigt. Er ließ sich die Beute jeweils vor dem Bankhaus aushändigen und rannte davon, berichtete die Polizei im Bezirk Prince George's.

Der jüngste Fall ereignete sich in Bethesda, ein paar Kilometer nördlich von Washington. Der Unbekannte zwang einen 14-Jährigen mit vorgehaltener Waffe, in die Bank zu gehen und dem Kassierer einen Zettel mit der Geldforderung zu übergeben. Der Mann rannte anschließend mit der Beute davon, der Bursche lief verstört durch die Straßen und wurde von der Polizei aufgegriffen.

Mit zwei weiteren Jugendlichen wurden auf diese Weise seit Ende Jänner in der Gegend drei weitere Banküberfälle verübt. In einem der Fälle wurde ein Jugendlicher in einem Bus von einem Bewaffneten bedroht. Von dem Täter fehlte jede Spur.

Foto: Symbolfoto