US-Visum verweigert
Mexiko: Präsidentensohn darf nicht in die USA
Andrés Manuel López Beltrán, Sohn des früheren mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador, wurde nach eigenen Angaben das US-Visum entzogen. Er spricht von einer unbegründeten Maßnahme und erhebt schwere Vorwürfe gegen die US-Regierung
In einem offenen Brief an US-Präsident Donald Trump, den López Beltrán auf Instagram veröffentlichte, bezeichnete er die Entscheidung als unbegründet.
Die US-Regierung leide unter einer „krankhaften konservativen Phobie“ gegenüber der mexikanischen Regierungspartei Morena, erklärte López Beltrán. Die Partei wurde von seinem Vater gegründet und regiert Mexiko seit 2018. Der Sohn selbst war bis Mai die Nummer zwei innerhalb der Partei.
Vorwürfe gegen US-Außenminister
López Beltrán machte US-Außenminister Marco Rubio und dessen Stellvertreter Christopher Landau für den Entzug seines Visums verantwortlich. Beide hätten die Maßnahme gegen ihn angeordnet, behauptete er. Gleichzeitig betonte er, es gebe keinerlei Beweise dafür, dass er mit unmoralischem oder strafbarem Verhalten in Verbindung stehe.
Die US-Regierung hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht näher geäußert. Nach Berichten mexikanischer Medien soll der Visumsentzug zudem nicht nur López Beltrán betreffen.
Rund 50 Politiker betroffen
Mexikanischen Medienberichten zufolge soll die US-Regierung rund 50 politischen Funktionären der Regierungspartei Morena die Visa entzogen haben. Hintergrund seien demnach mutmaßliche Verbindungen zur organisierten Kriminalität.
Konkrete Beweise oder Details zu den einzelnen Fällen wurden in den vorliegenden Berichten nicht genannt. Der Fall López Beltrán sorgt damit für zusätzliche Spannungen zwischen Mexiko und den USA.








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