Ein Länderspiel am Samstag in der Sport Arena Wien gegen Deutschland ist für Österreichs Volleyball-Nationalteam der Frauen die EM-Generalprobe. Die Gruppenspiele in Brünn starten am nächsten Freitag mit einem Duell mit Serbien.
Die weiteren Gegnerinnen bis 26. August sind Tschechien, die Ukraine, Griechenland und Bulgarien. Der Vergleich mit der deutschen Auswahl wird nach zwei Niederlagen gegen Montenegro als weiterer guter Gradmesser gesehen.
„Ein gutes Warm-up“
Außenangreiferin Kora Schaberl sprach von einer wichtigen Standortbestimmung. „Solche Spiele sind eine wichtige Vorbereitung. Es ist richtig cool, damit quasi in die EM starten zu dürfen.“ Zuspielerin Dana Schmit erwartet sich „ein gutes Warm-up“ und eine gute Einstimmung für die EM. Laut Diagonalangreiferin Anamarija Galic geht es darum, einen Rhythmus zu finden und Libera Eva Stabentheiner hofft auf eine Steigerung im Vergleich zum 0:3, und 1:3 in Montenegro. Dieses Quartett befindet sich im 14-köpfigen EM-Kader, in dem sechs Legionärinnen stehen.
Gemeinsame Trainings mit Deutschen
ÖVV-Teamchef Roland Schwab hatte seine Truppe zuletzt für eine Trainingswoche im Landessportzentrum Steinbrunn versammelt. Dort waren seit Montag auch die Deutschen einquartiert, es standen sogar gemeinsame Trainingseinheiten auf dem Programm. Schwab hat einen guten Eindruck von seinem Team. „Die Spielerinnen nehmen die Learnings aus Montenegro wirklich gut mit. Wir arbeiten gezielt an Angriffs-Block-Situationen, wo wir uns noch verbessern müssen. Das Service haben wir in der Zwischenzeit stabilisiert, auch von der Qualität, die es bei der EM brauchen wird.“
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