Nach den „Krone“-Berichten über hitzige Kritik an zwei Motorsportevents im weiten Land in Zeiten akuter Waldbrandgefahr zieht die Debatte nun weitere Kreise.
In rund zwei Wochen sorgen beim Spektakel in Reingers im Bezirk Gmünd wieder rund 100 speziell aufgemotzte Oldtimer-Gefährte beim 22. Internationalen 24-Stunden-Traktor-Rennen für Motorengeheul und begeisterte Zuschauer. Aufgrund der akuten Waldbrandgefahr sieht sich die Veranstaltung – wie auch schon das Rallycross-Event am Fuglau-Ring zuvor – heuer mit hitziger Kritik konfrontiert. Für Anrainer finde das Event, wie berichtet, „am falschen Platz und zur denkbar ungünstigsten Zeit statt“.
Landbauer weist Kritik zurück
Für FPÖ-NÖ-Landesparteiobmann und Verkehrslandesrat Udo Landbauer – der heuer beim Rennen wieder selbst vor Ort sein und auch selbst im Vierer-Team mit Landtagspräsident Gottfried Waldhäusl an den Start gehen wird – ist das Mega-Spektakel im Waldviertel ein wichtiger Wirtschaftsimpuls.
Behördliche Genehmigung
„Das heurige Traktorrennen wird eine großartige Veranstaltung, die für die gesamte Region positive Impulse bringt, vor allem im Bereich der Wirtschaft“, so Landbauer. Zeitgleich weist er die Kritik der Öko-Aktivisten klar zurück und verweist einmal mehr auf die behördliche Genehmigung: „Niemand fährt durch Wald und Wiesen, es wird auf Schotterstraßen und Asphalt gefahren“, stellt der Freiheitliche klar.
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