Kurioser Vorfall
Teslafahrer schläft auf der Autobahn ein
Auf einer Autobahn in der US-Stadt Seattle sorgte ein ungewöhnlicher Vorfall für Aufsehen. Ein Teslafahrer soll während der Fahrt offenbar eingeschlafen sein. Auch sein Beifahrer machte es sich gemütlich und schlief. Der Wagen war dabei auf einer viel befahrenen Straße unterwegs.
Der Vorfall ereignete sich am 1. August in Seattle im US-Bundesstaat Washington. Aufnahmen zeigen den Tesla auf einer Autobahn, der Fahrer nimmt offensichtlich nicht aktiv am Verkehrsgeschehen teil. Statt aufmerksam nach vorn zu schauen, sitzt er zurückgelehnt auf dem Fahrersitz und scheint zu schlafen – wie auch der Beifahrer.
Autopilot kann Fahrer nicht komplett ersetzen
Besonders aufsehenerregend ist der Vorfall mit Blick auf die Fahrassistenzsysteme des Elektroautoherstellers Tesla. Funktionen wie Autopilot können das Fahrzeug unter bestimmten Bedingungen beim Lenken, Beschleunigen und Bremsen unterstützen. Sie sind jedoch nicht dafür ausgelegt, einen dauerhaft aufmerksamen Fahrer zu ersetzen.
Wie das Magazin „Seattle Times“ bei einem identen Vorfall berichtet, wurde in Washington eine Teslafahrerin von einem Polizisten angehalten, nachdem der Verdacht aufgekommen war, dass sie während der Fahrt eingeschlafen sein könnte.
Tesla warnt: Auch mit Autopilot bleibt der Fahrer verantwortlich
Tesla weist darauf hin, dass Fahrer die Verantwortung für das Fahrzeug behalten und jederzeit aufmerksam sein müssen. Die Hände müssen durchgehend auf dem Lenkrad sein und der Lenker jederzeit bereit sein, einzugreifen.
In den USA sind bereits mehrfach Fälle bekannt geworden, bei denen Teslafahrer während der Fahrt offenbar schliefen oder ihre Aufmerksamkeit vom Verkehr abwandten. Solche Situationen sorgen regelmäßig für Diskussionen über die Grenzen heutiger Fahrerassistenzsysteme.
Der Fall aus Seattle zeigt erneut, wie wichtig es ist, die technischen Möglichkeiten solcher Systeme nicht mit vollständig autonomem Fahren zu verwechseln. Auch wenn ein Fahrzeug viele Aufgaben selbstständig übernehmen kann, bleibt der Fahrer für die sichere Fahrt verantwortlich.








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