„Mächtig und schön“
Mann (37) gesteht Brandstiftung in den USA
In den Vereinigten Staaten hat ein 37-Jähriger gestanden, das sogenannte Old Trails Feuer im US-Bundesstaat gelegt zu haben. Er hat laut eigener Aussage auch zahlreiche weitere Feuer in den vergangenen Monaten gelegt. Die Folgen waren Hunderte zerstörte Häuser und Tausende geflüchtete Menschen.
Feuer seien „mächtig und schön“, sagte der Vorbestrafte. Dinge, die Feuer ausgesetzt seien, erlebten „eine Art Wiedergeburt“, zitierte der Sender CNN aus Gerichtsdokumenten. Zunächst bestritt der Mann die Brandstiftung noch, dann schilderte er die Planung und Durchführung im Detail. So habe er für das Old Trails Feuer einen trockenen, windigen und heißen Tag abgewartet, sagte der 37-Jährige, der auch über persönliche Schwierigkeiten sprach.
Die US-Stadt Spokane wurde schwer von den Bränden getroffen. Ganze Wohngebiete wurden verwüstet, mehr als 700 Gebäude zerstört und mehr als 65.000 Menschen zeitweise zur Flucht gezwungen. Verletzte oder Tote wurden nicht gemeldet. Die Löscharbeiten dauern derzeit an.
Kaution in Millionenhöhe
Am Donnerstag erschien der Angeklagte zum zweiten Mal vor Gericht. Der Richter legte eine Kaution in der Höhe von zwei Millionen US-Dollar fest. Die Verhandlungsfähigkeit des 37-Jährigen soll noch geprüft werden. Er wurde vor einigen Tagen festgenommen.









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