




Lange galt die Amateurtheatergruppe Weißenstein als ältester aktiver Theaterverein Kärntens, beim Stöbern in Archiven stieß man in Wernberg aber auf eine noch gut ein Jahr ältere Gründungsurkunde. Die TG Wernberg feiert nun ihre ersten acht Jahrzehnte – mit einer „geistreichen“ Komödie!
Theater bedeutet den Kärntnerinnen und Kärntnern viel – als Zuschauer und als Darsteller. Das belegen eindrucksvolle Zahlen: Rund 125 Vereine sind Mitglieder beim Theaterservice Kärnten; 132 Gemeinden hat Kärnten. Weißenstein hat sogar zwei Theatergruppen und lange galt die ATG Weißenstein als älteste noch aktive, wurde sie doch am 1. Dezember 1946 gegründet. Doch nun hat die Theatergruppe Wernberg die Archive durchforstet und stieß auf ein noch früheres Gründungsdatum im Oktober 1945. „Im Mai 1946 hatten wir schon die erste Premiere“, weiß der heutige Obmann Daniel De Monte.





Somit kann die Theatergruppe Wernberg heuer ihr 80-jähriges Bestehen feiern! Natürlich mit einer Komödie: „Geisterjagd am Lindenhof“ wird im Turnsaal der Volksschule Damtschach gespielt. In den acht Jahrzehnten hatten die Darsteller schon überall, wo eben Platz war, ihre Kulissen aufgebaut.
Die Komödie „Geisterjagd am Lindenhof“ von Lukas Bühler bringt die Theatergruppe Wernberg am Freitag, 7. August, Samstag, 8. August, Sonntag, 9. August, Freitag, 14. August, und Samstag, 15. August; jeweils um 20 Uhr im Turnsaal der Volksschule Damtschach.
(Rest-)Karten (12 Euro): 0690/ 10 29 22 25
„Geistreiche“ Komödie
Zwölf Darsteller unterhalten in der Inszenierung von Spielleiterin Maria Luise Anderwald ab Freitag, 7. August, ihr Publikum mit der „geistreichen“ Komödie: Rosi bewirtschaftet nach dem Tod ihres Onkels Georg den Lindenhof; Magd Annamirl und Knecht Gustl helfen ihr dabei. Da Onkel Georg kinderlos verstarb, stellt sich die Frage, wem der Hof zufällt: Seiner Nichte Rosi? Seiner Nichte Helene, Rosis Schwester? Helene kreuzt mit ihrem Mann Ottokar auf dem Lindenhof auf. Als Städterin gefällt ihr das Landleben gar nicht. Sie hat mit dem Hof andere Pläne, sie will ein Hotel errichten – mit allen Mitteln, daher fälscht sie ein Testament.
Der verstorbene Onkel Georg macht sich mit mystischen Zeichen immer wieder bemerkbar, was vor allem Helene zu schaffen macht. So engagiert sie vorsichtshalber Herrn Besenschreck, den Geisterjäger.
Magd Annamirl aber will mit den anderen Lindenhofbewohnern einen „geistreichen“ Plan aushecken, um Helene vom Hof zu vertreiben...
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