Am Mittwochabend um kurz vor 19 Uhr zogen schwere Gewitter über den Bodensee. Das Paar, das mit einem Motorboot unterwegs war, wollte angesichts der Gefahrenlage so schnell wie möglich in Richtung Heimathafen fahren. Allerdings entlud sich direkt über ihnen eine Gewitterzelle. Aufgrund des heftigen Seegangs stürzte die Frau von Bord. Binnen weniger Sekunden verschwand sie aus dem Blickfeld ihres Mannes, die Wellen wogten zu diesem Zeitpunkt meterhoch.
200 Einsatzkräfte beteiligt
Der Gatte gab einen Notruf ab, eine massive Suchaktion mit rund 200 Kräften der deutschen Wasserschutzpolizei, der österreichischen Wasserpolizei und der Schweizer Seepolizei wurde umgehend eingeleitet. Auch Feuerwehr, Wasserrettung und ein Polizeihubschrauber waren beteiligt.
Suche wegen Dunkelheit unterbrochen
Doch die Mühen blieben unbelohnt, wegen der einbrechenden Dunkelheit musste die Suche auf dem See schließlich abgebrochen werden. An Land ging der Einsatz indes noch lange weiter, eine Suchhundestaffel der „Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft“ lief das Ufer ab. Donnerstagfrüh wurde der Einsatz fortgesetzt, noch liegen keine neuen Erkenntnisse vor.
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