Im Streit um den Kiesabbau im Altacher Sauwinkel zwischen „Nickel Transporte“ und „Kopf Kies“ hat das Landesgericht Feldkirch (Vorarlberg) entschieden und dem Unternehmen „Kopf Kies“ in allen Punkten recht gegeben.
Den Fall als Kläger vor Gericht gebracht hatte die Firma „Nickel Transporte“. Ziel war es, den Abbau durch die Firma „Kopf Kies“ gerichtlich untersagen zu lassen. Zentraler Punkt der Auseinandersetzung war die Frage, welches Gerät für den Kiesabbau verwendet werden darf. „Nickel Transporte“ warf „Kopf Kies“ vor, einen dieselbetriebenen Hydraulikbagger eingesetzt zu haben, obwohl die Vorschriften einen elektrisch betriebenen Schwimmbagger verlangen würden. Dies, so die Argumentation von Patrik Nickel, habe zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen geführt.
Unternehmen verteidigt sein Vorgehen
Die Firma „Kopf Kies“ wies indes alle Vorwürfe entschieden zurück. Das Unternehmen erklärte, dass der Einsatz des Hydraulikbaggers eine notwendige Vorbereitungsmaßnahme war, um eine ausreichend große Wasserfläche für den späteren Einsatz eines Schwimmbaggers zu schaffen. Laut Geschäftsführer Franz Kopf sei diese Vorgehensweise mit einem Geologen sowie der Gemeinde Altach abgestimmt gewesen.
Gericht sieht keinen unlauteren Vorteil
Das Gericht folgte der Argumentation von Kopf und stellte fest, dass die eingesetzten Geräte und die Abläufe den behördlichen Bescheidvorgaben entsprechen. Es sei dadurch kein unlauterer Wettbewerbsvorteil entstanden. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, „Nickel Transporte“ kann bis Ende August Berufung einlegen. Dann würde der Streit vor einem höheren Gericht weitergehen.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.