Der Antrag auf die Eröffnung eines neuen Konkursverfahrens war von einem öffentlich-rechtlichen Gläubiger gestellt worden. Bereits im Jahr 2024 wurde laut dem Kreditschutzverband KSV1870 ein Sanierungsverfahren über das Vermögen des Schuldners eröffnet. Damals beliefen sich die Passiva auf rund 1,7 Millionen Euro. Den Gläubigern wurde im Rahmen eines Sanierungsplans eine Quote von 20 Prozent ihrer Forderungen in Aussicht gestellt – dieser Plan ist nun allerdings gescheitert.
Gründe für neue Pleite unklar
Die genauen Ursachen für die erneute Zahlungsunfähigkeit sind derzeit noch nicht bekannt. Ob der Betrieb fortgeführt werden kann, ist ebenfalls noch offen. Die Entscheidung darüber wird im Laufe des weiteren Verfahrens getroffen.
Fristen für Gläubiger
Gläubiger, die offene Forderungen gegenüber dem Schuldner haben, sind nun aufgerufen, diese über den KSV1860 anzumelden. Die Frist für die Einreichung läuft bis zum 1. Oktober. Die sogenannte Prüfungstagsatzung, bei der die angemeldeten Forderungen geprüft werden, wurde für den 15. Oktober am Landesgericht Feldkirch anberaumt.
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