Colin Stüssi vom „Team Vorarlberg“ hat bei der härtesten Etappe der Tour de la Guadeloupe eine beeindruckende Leistung gezeigt. Nach langer Soloflucht über den höchsten Berg sicherte er sich Rang drei. Im Gesamtklassement machte der Schweizer damit einen gewaltigen Sprung nach vorn.
Auf der sechsten und wohl schwierigsten Etappe der diesjährigen Rundfahrt in der Karibik hat Colin Stüssi vom Team Vorarlberg groß aufgezeigt. Der Schweizer erreichte den höchsten Berg des Tages solo mit einer halben Minute Vorsprung. Auf dem langen Flachstück bis nach Goyave wurde er dann aber von zwei Franzosen eingeholt und distanziert. Schließlich fuhr er mit 43 Sekunden Rückstand als Dritter ins Ziel.
Sprung im Gesamtklassement
Mit diesem Ergebnis verbesserte sich der Kapitän vom 13. auf den fünften Gesamtrang. Sein Rückstand auf den neuen Führenden Cole Owen beträgt nun 3:49 Minuten. „Unser Ziel war, dass Colin heute Zeit auf die Spitze gut macht. Dieser Plan ist aufgegangen. Außerdem hat er gezeigt, dass am Berg hier kein Kraut gegen ihn gewachsen ist. Das stimmt für die kommenden Tage sehr optimistisch, zumal sein Rückstand nicht allzu groß ist“, freute sich Sportdirektor Paul Renger. Tobias Nolde verlor als Tages-22. fast acht Minuten und rutschte auf Rang zehn ab. Emanuel Zangerle verteidigte als Zwölfter das Grüne Trikot des Punktbesten und ist nun Gesamt-Achter.
Zwei Fahrer disqualifiziert
Für Aufregung sorgte indes eine unsportliche Aktion, die sich bereits bei der vierten Etappe zugetragen hatte. Wie nun bekannt wurde, hängten sich zwei Konkurrenten aus den Bahamas und Frankreich für längere Zeit an ein Begleitfahrzeug. Die beiden wurden für ihr Vergehen von der Rennleitung umgehend aus der Rundfahrt ausgeschlossen.
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