Auch heuer soll die Auszeichnung zum „Almhirten des Jahres“ das Engagement und die Bedeutung der Arbeit auf Hütten ins Rampenlicht rücken. Die Nominierungen noch möglich. Der Nationalpark Hohe Tauern eröffnete zudem auch einen neuen Themenweg.
Hirtenfamilien und Almbauern leisten im Nationalpark Hohe Tauern (NPHT) einen großen Anteil an der Erhaltung der vielfältigen Kulturlandschaft. Almen sind nicht nur Erholungsraum, sie prägen das Landschaftsbild der Außenzone und sind beliebte Ziele für Wanderer. Obendrein tragen sie zur Erhaltung der Biodiversität bei. Nicht zuletzt sind sie auch Arbeitsplätze für Hirten oder Almbauern.
Um das Engagement dieser zu ehren, verleiht man auch heuer wieder den Titel „Almhirte bzw. Almhirtenfamilie des Jahres“. Auf rund 65 Almen im Tiroler Teil des NPHT sind die Hirten täglich im Einsatz. Die Auszeichnung soll die Leistung des Almpersonals ins öffentliche Bewusstsein rücken und Menschen für den Beruf begeistern.
Eine Fachjury wird im Spätsommer aus den Einreichungen eine Auswahl treffen und die Auszeichnung vergeben.
Nationalpark Hohe Tauern
Nun können Engagierte nominiert werden. Voraussetzungen sind etwa, dass die Alm im NPHT-Gebiet liegt, ein Hirte mindestens drei Almsommer dort verbracht hat, eine ständige Behirtung gewährleistet ist oder Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität geleistet werden. Zusätzliche Kriterien sind etwa eine besondere Lage der Alm, eine authentische Vermittlung des Almlebens oder die Produktion oder Verarbeitung eigener Almprodukte.
Bewerbungen für den Hirten des Jahres an die Nationalparkverwaltung Hohe Tauern Tirol, Kirchplatz 2, 9971 Matrei i.O.; oder per Mail an: npht@tirol.gv.at. Einsendeschluss ist der 21. August.
„Eine Fachjury, bestehend aus Vertretern der Grundeigentümer und der Nationalparkverwaltung, wird im Spätsommer aus den Einreichungen eine Auswahl treffen und die Auszeichnung vergeben“, heißt es vom NPHT.
Neuer Themenweg auf den Spuren der Tauernsäumer
Der NPHT eröffnete auch einen neuen Themenweg über den Felbertauern. Dort verläuft ein uralter transalpiner Handelsweg zwischen Osttirol und Salzburg. Dieser wurde mit Infotafeln ausgestattet. Dazu LR René Zumtobel: „Es handelt sich um einen historisch bedeutsamen Gebirgsübergang, den bereits Römer und Kelten als Handelsweg über die Alpen nutzten.“
Der Pfad führt über das Matreier Tauernhaus, den Weinbichl, die St. Pöltner Hütte zum Hintersee.
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