Im Ringen um eine Sanierung oder einen Neubau der Gailbrücke in Unterschütt lässt ein neuer Vorschlag aufhorchen: Anrainer fordern die Unterstützung des Bundesheeres.
Die Sperre des Gailsteges in Unterschütt erhitzt weiterhin die Gemüter: Bereits seit Jahren ist bekannt, dass der Übergang neu errichtet werden muss. Ein Neubau würde jedoch viel Geld kosten, das in Zeiten von knappen Gemeinde- und Landesbudgets nicht locker sitzt.
Die Stadt Villach hat ihre finanzielle Beteiligung bereits zugesagt. Bis eine Lösung gefunden und ein Neubau umgesetzt ist, kann es aber noch dauern. Eine für die Bewohner von Unterschütt, Erlendorf und Neuhaus an der Gail unbefriedigende Situation. Denn schon jetzt leiden die Bürger unter der Sperre des Gailsteges – für tägliche Wege müssen Umwege in Kauf genommen werden und die Erreichbarkeit des Bahnhofes Neuhaus werde erschwert.
Ein Anrainer lässt mit einem Sammelbrief an die zuständigen Bürgermeister der Stadt Villach und der Gemeinde Arnoldstein sowie an Bundesministerin Claudia Tanner nun aufhorchen. Darin fordert er die Errichtung einer Behelfsbrücke durch die Pioniere. Diese hätten bereits in der Vergangenheit einen Übergang zwischen Federaun und Fürnitz errichtet.
Ein Wunsch, der in der Realität nicht leicht umzusetzen ist. „Die Pioniere kommen im Katastrophenfall zum Einsatz. Herrscht keine Gefahr, so muss die Errichtung in den Ausbildungsplan passen, die Kosten vollumfänglich übernommen werden und kein anderes Unternehmen eine Brücke errichten können“, so Presseoffizier Christoph Hofmeister.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.