Die Nervenstärke von zahlreichen ÖBB-Passagieren ist am Mittwochvormittag in Niederösterreich auf die Probe gestellt worden. Der Zug musste aufgrund eines Rettungseinsatzes anhalten. Zwei Stunden lang harrten die Passagiere in den Waggons aus, ehe sie dann auf den Schienenersatzverkehr ausweichen mussten.
Eine abrupte Bremsung und dann ging plötzlich nichts mehr: Für Passagiere des REX 1 am Weg von Wiener Neustadt Richtung Breclav begann damit Dienstagfrüh eine unerwartete Odyssee. „Wegen einer behördlichen Sperre kann unsere Fahrt nicht fortgesetzt werden, wir bitten um Geduld und gleichzeitig um Entschuldigung“, tönte es kurz darauf aus den Lautsprechern.
Zwei Stunden Stillstand
Der gesamte Zugverkehr wurde folglich auf der Strecke zwischen Bad Vöslau und Mödling eingestellt. Für die Passagiere des REX 1, Zugnummer 2312, hieß es: Bitte warten. Niemand durfte die Waggons verlassen. Erst nach zwei Stunden setzte sich der Zug wieder in Bewegung.
Doch die Fahrt währte nicht lange. In Gumpoldskirchen mussten alle Passagiere den Zug verlassen und auf dem überfüllten Bahnhof auf das Eintreffen des Schienenersatzverkehrs warten. „Ich bin tägliche Pendlerin, aber die heutige Fahrt war eine wahre Odyssee“, so eine betroffene Leserin.
Wie krone.at erfuhr, steckt hinter dem Zwischenfall ein menschliches Drama. Die ÖBB entschuldigen sich bei Ihren Fahrgästen für die Unannehmlichkeiten.
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