Die Rotjacken trauern um ihren „Karawankenbär“ und den wohl größten Spieler der Vereinsgeschichte – Josef „Sepp“ Puschnig. Der Namenspatron der Klagenfurter Eishalle verstarb am Sonntag im 80. Lebensjahr.
Mit 15 Jahren feierte der legendäre „Karawankenbär“ in der Saison 1961/62 sein Debüt in der Kampfmannschaft. „Der bullige Angreifer etablierte sich in der überragenden ,Serienmeister‘-Mannschaft des KAC als absolute Schlüsselfigur“, heißt es seitens des KAC. Josef „Sepp“ Puschnig trug auch maßgeblich zu den elf Meistertiteln zwischen 1964 und 1974 bei.
Erfolge am internationalen Eis
Nicht nur in der österreichischen Liga setzte sich die KAC-Legende ein Denkmal. Auch auf internationaler Ebene konnte Puschnig mit seinem Spielstil punkten. Dreimal in Folge stand der KAC mit dem „Karawankenbär“ im Halbfinale des Europacups und 1969 sogar im Finale.
Puschnig nahm auch an insgesamt 123 Länderspielen, wo er 55 Vorlagen und 50 Treffer für das österreichische Nationalteam lieferte, teil.
Frühes Karriereende
Mit 31 Jahren war schließlich Schluss für Puschnig und er hing seine Karriere und die Eislaufschuhe an den Nagel. Doch der Legendenstatus blieb.
Unter anderem wurde die zweite Eishalle 1997 in Klagenfurt nach ihm benannt, „1999 wurde er als erster österreichischer Spieler in die IIHF Hall of Fame aufgenommen. Der Österreichische Eishockeyverband zeichnete ihn 2012 als seinen ‚Jahrhundertspieler‘ aus, sein Heimatverein EC-KAC zog 2016 das Banner mit seiner Rückennummer sieben unter das Dach der damaligen Stadthalle und vergibt die Nummer seither nicht mehr“, so der KAC.
Und mit dem Tod von Josef „Sepp“ Puschnig dürfte der Legendenstatus des „Karawankenbärs“ noch einmal einen Aufwind bekommen.
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