Das heftige Gewitter, das am Sonntagabend über Salzburg zog, wirkte sich auch auf die Obuss-Flotte aus. In 25 Obussen ging nach einem Wassereintritt nichts mehr. Die Fahrzeuge mussten allesamt abgeschleppt werden.
Wie berichtet sorgte das starke Gewitter mit Sturmböen, starkem Regen und stellenweise Hagel in der Stadt Salzburg für rund 80 Feuerwehreinsätze. Auch die Salzburg Linien waren aufgrund der Wetterlage voll gefordert.
Rund 30 Obusse waren betroffen. Bei den meisten kam es zu Wassereintritten. Bei 25 Fahrzeugen streikte daraufhin die Elektronik, es ging nichts mehr. Die Obusse mussten teils in der Nacht noch abgeschleppt werden. Einzelne Busse blieben noch bis Montagfrüh liegen.
Laut einem Sprecher der Salzburg Linien dürften Feuchtigkeit und durch den Sturm aufgewirbelte Blätter oder kleine Äste sensible Sicherheitseinrichtungen auf dem Fahrzeugdach ausgelöst haben. Diese Einrichtungen schalten das Fahrzeug im Zweifel zum Schutz der Technik und der Fahrgäste ab. Die Busse konnten nicht mehr weiterfahren.
„Das hat zwar zu erheblichen Einschränkungen im Betrieb geführt, dürfte aber größere Schäden an den Fahrzeugen verhindert haben“, sagte Reinhard Gassner, Geschäftsführer der Salzburg Linien. „Auch Fahrgäste waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.“
Zahlreiche Fahrgäste mussten ihren Heimweg zu Fuß antreten. Auch die Durchsagen funktionierten nicht mehr. „Wir haben uns nicht ausgekannt“, berichtet ein verwunderter Buspassagier am Tag danach. Am Montag standen im Frühverkehr alle verfügbaren Fahrzeuge der Flotte im Einsatz, um das Angebot aufrechtzuerhalten. Darum waren auch ältere Reservefahrzeuge auf den Straßen der Stadt unterwegs.
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