Beim Thema Trinkwasser

ÖVP sagt dem grünem Landesrat, was er zu tun hat

Oberösterreich
02.08.2026 13:00

Der schwarze Parteimanager Florian Hiegelsberger wildert im Revier von Landesrat Stefan Kaineder. Trinkwasserkonzept. Dessen Kritik am schwarzen Landwirtschaftsminister Totschnig lässt der OÖVP-Parteimanager nicht auf sich sitzen: Kaineder solle sich gefälligst um die Trinkwasserversorgung in OÖ kümmern.

In der Zentrale der Landes-ÖVP in Linz, dem Heinrich-Gleißner-Haus, macht man sich dieser Tage Gedanken über die Regierungsarbeit von Landesrat Stefan Kaineder. Fast schon mahnend erinnert der schwarze Parteigeschäftsführer Florian Hiegelsberger den Grünen daran, für eine sichere Versorgung von Trinkwasser in Oberösterreich zu sorgen. Kraft seines Amtes ist Kaineder dafür zuständig. Die Schwarzen monieren, dass ein Dokument dazu mittlerweile 21 Jahre alt und seither nichts passiert ist. Damals war noch Grünen-Pionier Rudi Anschober zuständig, jetzt soll sich Kaineder darum kümmern.

(Bild: Krone KREATIV/APA/Barbara Gindl, Markus Wenzel)

Hiegelsberger sagt: „Der wiederkehrende Hinweis eines für Grund- und Trinkwasserwirtschaft zuständigen Landesrates auf ein aus dem Jahr 2005 stammendes Papier reicht eben nicht aus. Wir verlangen im Sinne einer nachhaltigen Versorgungssicherheit ein Trinkwasservorsorgekonzept nach dem aktuellen Beispiel von Tirol. Darin müssen die Auswirkungen des Klimawandels ebenso abgebildet werden wie konkrete Maßnahmen zur Abfederung dieser Auswirkungen.“ Hintergrund dieser harschen Worte ist wohl auch der Umstand, dass Kaineder zuletzt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) angegriffen und vom Bund ein klimagerechtes Wasserschutzgesetz eingefordert hat.

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