Neue Preise ab 1.8.

Fernwärme wird um bis zu sechs Prozent teurer

Oberösterreich
30.07.2026 13:30

Ans Heizen mögen dieser Tage während der Hitzewelle nur wenige denken, aber fix ist nun: Die Fernwärme wird in der kommenden Heizperiode schon wieder teurer. Linz AG, Energie AG und EWW Wels erhöhen ihre Preise. Rund 200.000 Kunden in Oberösterreich sind betroffen.

Die neuen Preise der drei großen Energieversorger in Oberösterreich gelten bereits ab 1. August. Den größten Anstieg müssen Kunden der Linz AG hinnehmen: Das städtische Unternehmen erhöht seine Fernwärme-Preise um sechs Prozent. Bei der Energie AG beträgt das Plus 5,45 Prozent und die EWW Wels fährt seine Preise um 3,1 Prozent nach oben. In Summe sind rund 200.000 Kundinnen und Kunden von den Erhöhungen betroffen.

Erhöhungen über der Inflationsrate
Die Preisbehörde des Landes Oberösterreich hat die Tariferhöhungen bereits genehmigt, wie der „ORF OÖ“ zuerst berichtete. Die drei großen Energieversorger müssen ihre Erhöhungen jedes Jahr per Gesetz von der Preisbehörde genehmigen lassen. 2025 lag das Plus bei den Fernwärmetarifen bei bis zu acht Prozent. Auch die heurigen Erhöhungen liegen großteils über der aktuellen Inflationsrate.

Kaineder fordert Erneuerbaren-Ausbau
Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne), politisch für die Preisbehörde zuständig, forder Linz AG und Energie AG auf, „mehr und schneller“ in erneuerbare Energieträger bei der Fernwärme zu investieren. „Je weniger ein Fernwärmenetz von fossilen Brennstoffen und ihren Preissprüngen abhängt, desto stabiler können die Preise langfristig bleiben“, heißt es aus dem Büro von Kaineder zur „Krone“.

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