Erst hatte er einen 27-Jährigen beim Ausparken überfahren, dann war ein 43-jähriger Pkw-Lenker auch noch nicht stehen geblieben, sondern einfach abgehauen. Damit nicht genug: Als ihn die Polizei rund drei Stunden später kontrollierte, war er noch ziemlich dicht, und redete sich auf seine Freundin hinaus.
Ein 43-Jähriger aus Berg im Attergau begab sich am Donnerstag gegen 2:30 Uhr nach einem Lokalbesuch in St. Georgen im Attergau zu seinem am Parkplatz abgestellten Pkw. Unmittelbar nach dem Starten schob er zurück und dürfte dabei einen 27-Jährigen aus Königswiesen erfasst haben. Der 43-Jährige verließ dann den Unfallort.
27-Jähriger verweigerte Aussage
Der 27-Jährige konnte vorerst keine sachdienlichen Angaben zu der Ursache seiner Verletzungen geben und verweigerte auch die Mitfahrt mit der Rettung. Erst Ein paar Stunden später, gegen acht Uhr morgens, begab er sich dann aber doch ins Krankenhaus.
„Freundin ist gefahren“
Bei den umfangreichen Ermittlungen konnte der fahrerflüchtige Lenker ausgeforscht werden. Er gab vorerst an, dass nicht er, sondern seine Freundin gefahren sei – die legte aber sofort Protest ein. Daraufhin gab er an, er sei doch am Steuer gewesen, habe aber nichts gemerkt. Ein Alkotest gegen 5:10 Uhr ergab einen Wert von immer noch 1,72 Promille.
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