Standort modernisieren

Mehr als 500.000 Euro buttert Murexin in sein Werk

Niederösterreich
30.07.2026 17:30

Murexin investiert mehr als 500.000 Euro in seinen Standort im Bezirk Wiener Neustadt, direkt an der Grenze zum Burgenland. Hier ermöglicht nun auch eine hochflexible Anlage zusätzliche Abfüllmengen und greift Mitarbeitern im wahrsten Sinne unter die Arme.

In Wiener Neustadt scheint den trüben Wolken der aktuellen Konjunktur-Umfrage der NÖ-Industriellenvereinigung (die „Krone“ berichtete) zum Trotz die Sonne. Denn hier investierte Murexin über eine halbe Million Euro in die Herstellung von bauchemischen Produkten. Die historischen Gebäude haben fast 100 Jahre am Buckel, die Maschinen sind topmodern.

„Müssen Standort angenehmer, sicherer, sauberer und effizienter machen“
Die jüngsten „Babys“ sind ein Werkzeug zur automatisierten Versiegelung von Parkettklebern und eine vollautomatische Abfüllanlage für Flaschen und Kanister. „Unseren Wirtschaftsstandort mit all seinen Herausforderungen müssen wir angenehmer, sicherer, sauberer und effizienter machen“, nennt Geschäftsführer Rainer Pascher die Beweggründe für die Modernisierung.

Natürlich führt dabei auch kein Weg an der Digitalisierung vorbei: „Zuvor mussten die Mitarbeiter in einer Schicht bis zu 20 Tonnen Parkettkleber auf Paletten schlichten. Jetzt haben sie keine körperliche Anstrengung mehr, sondern eine kognitive“, so Pascher.

In Österreich sind knapp 200 Leute beschäftigt
Zwischen 180 und 190 Leute beschäftigt Murexin in Österreich, europaweit sind es 450. „Unsere Produktion und Kapazitäten könnten noch wachsen. Aber nicht räumlich“, sagt der Firmenchef. Murexin gehört übrigens ebenso wie Baumit zur Schmid Industrieholding im Piestingtal.

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