Wegen Banklizenz

Hypo-Zentrale bleibt nach Deal in Österreich

Wirtschaft
16.10.2014 17:45
Nächste Woche wird der Verkauf der Hypo-Balkantöchter beschlossen. Als Käufer ziemlich fix ist der US-Fonds Advent (mit Europäischer Investitionsbank) an Bord. Die Zentrale bleibt dabei zum Erhalt der Banklizenz weiter in Österreich. Etwa die Hälfte der 550 Mitarbeiter dürfte übernommen werden.

Die anderen bleiben in der "Abbaubank", die sich im Lauf der Jahre aber auflösen wird. Daher wurde bereits eine Arbeitsstiftung ins Leben gerufen. Auch Hypo-Vorstandschef Alexander Picker wird vermutlich noch den Übergang leiten und dann abgelöst. Laut Insidern bekommen die fünf Töchter in vier Balkanländern einen neuen Namen, das Filialnetz (rund 240 mit 4.000 Mitarbeitern) wird großteils weitergeführt.

Knackpunkt sei eher, dass Advent die derzeit über die Hypo-Holding bereitgestellten 2,5 Milliarden Euro an Finanzierungen nicht sofort, sondern in Raten rückzahlen will, bis sich die Bank wieder selbst Geld auf dem Kapitalmarkt holen kann. Der Steuerzahler bliebe daher noch auf einige Jahre Gläubiger. Der Kaufpreis dürfte nicht viel über 100 Millionen betragen. Die Hypo hat den Wert ihrer Töchter in der Bilanz zum Halbjahr aber bereits auf rund 80 Millionen Euro abgewertet.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wirtschaft
16.10.2014 17:45
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung