Die Linzer Technologiegruppe Keba übernimmt den französischen Spezialisten für Automatisierungs- und Mechatroniklösungen Transtechnik SAS. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte am 15. Juli, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die offizielle Übernahme wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im Herbst 2026 erwartet, teilte die Keba am Freitag mit. Das Linzer Technologieunternehmen entwickelt Automatisierungslösungen, etwa für die Industrie, und erwirtschaftete im Vorjahr mit rund 2100 Mitarbeitern 544 Millionen Euro Umsatz.
Transtechnik mit Sitz bei Dijon werde als 100-Prozent-Tochter dem Geschäftsbereich Industrial Automation der Keba Gruppe angehören, alle Beschäftigten werden übernommen. Die bisherigen Eigentümer bleiben als lokales Management beim Unternehmen erhalten. Die Übernahme von Transtechnik sei ein wichtiger strategischer Schritt im Ausbau des Frankreichgeschäfts. „Wir stärken damit unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten europäischen Automatisierungsmärkte und schaffen die Basis, unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen“, meint Keba-CEO Christoph Knogler. Für die französische Firma Transtechnik wiederum sei die Übernahme durch die Linzer eine „neue Möglichkeit, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln“, sagt Transtechnik-Geschäftsführer Bruno Coupechoux.
Zielmarkt sind die USA
Die Technologiegruppe Keba verfolgt eine internationale Wachstumsstrategie, der französische Automatisierungsmarkt gilt als einer der größten Europas. Die Linzer sehen aber vor allen die USA als Markt mit dem größten Wachstumspotenzial an – dementsprechend will die Keba ihre Präsenz in den Vereinigten Staaten ausbauen.
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