In der vergangenen Saison hatte der FC Dornbirn im Cup groß überrascht und in der ersten Runde mit dem GAK einen Bundesligisten aus dem Bewerb geworfen. Nun reist mit der SV Ried wieder ein Erstligist auf die Birkenwiese. Das Team von Heinz Fuchsbichler ist wieder der klare Underdog – aber das hieß auch letztes Jahr nichts.
Dornbirn-Stürmer Tamas Herbaly sorgte im Vorjahr mit dem Goldtor gegen den GAK für die ganz große Überraschung in der 1. Runde des ÖFB-Cups. Am Freitag (18.30) bekämpfen die Rothosen auf der Birkenwiese wieder einen Bundesligisten – die SV Ried.
Die Oberösterreicher waren zuletzt in der 3. Runde des Vorjahres bei einem Cupspiel im Ländle, bei SW Bregenz setzten sich die Innviertler erst in der Verlängerung mit 1:0 durch. Die Rieder haben ihren Trainer Maximilian Senft, der zum Karlsruher SC wechselte, verloren. Er wurde durch den unbekannten Mario Despotovic ersetzt.
Einige Verletzte
„Wir sind die Außenseiter – ohne Wenn und Aber“, sagt Dornbirn-Trainer Heinz Fuchsbichler, „aber wir werden wie im Vorjahr gegen den GAK alles geben, um wieder eine Überraschung zu schaffen.“ Fuchsbichler muss am Freitag allerdings mit Florian Prirsch, Federico Crescenti und Jan Nussbaumer drei wichtige Spieler vorgeben: „Die werden uns sicher fehlen, umso mehr wollen die anderen Akteure mit ihrem Kampfgeist den Oberösterreichern das Leben schwer machen.“
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