Neun Titel, märchenhafte Sensationen und unvergessene Pokalnächte: Salzburg hat im ÖFB-Cup über Jahrzehnte hinweg seine Spuren hinterlassen. Von den dominierenden Bullen bis zu überraschenden Läufen kleinerer Vereine – ein Blick auf die größten Kapitel der Salzburger Cup-Geschichte.
Das Bundesland Salzburg hat im ÖFB-Cup schon zahlreiche besondere Geschichten geschrieben. Von neun Titeln bis zu märchenhaften Läufen kleinerer Klubs – ein Blick auf die größten Kapitel in der Cup-Historie:
Die Cup-Könige: An den Bullen führt im Cup logischerweise kein Weg vorbei. Neunmal holten die Mozartstädter den Pokal, insgesamt standen sie 14-mal im Finale. Der erste Triumph gelang allerdings erst 2012.
Die größten Cup-Läufe: Auch abseits der Cup-Könige schrieb Salzburg Pokalgeschichte. Der Salzburger AK erreichte 1947/48 das Halbfinale, der SK Bischofshofen kämpfte sich 1964/65 bis ins Viertelfinale und scheiterte erst im Wiederholungsspiel am späteren Finalisten Wr. Neustadt. 2006/07 träumten die Red Bull Juniors nach ihrem Halbfinaleinzug von einem vereinsinternen Endspiel mit den Bullen. Beide verpassten jedoch das Finale, das Farmteam unterlag der Wiener Austria, die „Erste“ verlor gegen Mattersburg. 2014/15 stürmte schließlich auch Grödig (damals Bundesligist) bis ins Halbfinale und schrieb Vereinsgeschichte.
Die Dauergäste: Der SAK war mehr als 30-mal im Cup vertreten und ist damit der häufigste Amateurstarter. Zuletzt waren die Nonntaler allerdings 2012/13 dabei. Seither entwickelten sich die Austria, St. Johann und FC Pinzgau zu den Salzburger Dauergästen.
Die Kuriositäten: 2007/08 wurde der Cup wegen der Heim-Euro nur mit Amateurvereinen ausgetragen, von den Salzburger Teams kam Grödig damals am weitesten (Achtelfinale). Der FC Hallein 04 gewann nur zwei Jahre nach der Vereinsgründung als Fünftligist den Salzburger Landescup und qualifizierte sich so für den ÖFB-Cup.
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