Zum 20. Mal lud der Nationalpark Hohe Tauern zum Tag der Artenvielfalt ein. Rund 60 Freiwillige zählten und dokumentierten dabei alle Tiere, Pflanzen oder Pilze. Die Ergebnisse aus zwei Jahrzehnten können sich sehen lassen.
Das Debanttal in Osttirol stand für drei Tage im Zeichen der Biodiversität. Der Nationalpark Hohe Tauern (NPHT) initiierte bereits zum 20. Mal den „Tag der Artenvielfalt“. Dort dokumentierten ehrenamtliche Experten aus unterschiedlichsten Fachbereichen die Tiere, Pflanzen oder Pilze des Tales.
Mosaik an Arten und ökologischen Nischen
Bei der diesjährigen Ausgabe waren 60 Freiwillige vor Ort. Diese hatten im Debanttal mit seinen 16 Kilometern viel zu tun, schließlich handelt es sich um das längste, in sich geschlossene Almtal Österreichs.
Unterschiedliche Lebensräume wie Moore, Quellfluren, alpine Rasen oder Lärchen-Zirbenwälder schaffen ein vielfältiges Mosaik an Arten und ökologischen Nischen.
Beeindruckende Zahlen über zwei Jahrzehnte
Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2007 wurden einzigartige Ergebnisse geliefert: So gab es mehr als 80.000 Einzelbeobachtungen und rund 6000 dokumentierte Arten. Bemerkenswert ist zudem, dass etwa elf Prozent aller im Nationalpark bekannten Arten ausschließlich im Rahmen dieser Erhebungen nachgewiesen wurden.
Aktuell sind im Rahmen des Tags der Artenvielfalt etwa 2400 Beobachtungen von Experten erfasst. Diese und weitere Funde werden nun validiert und in Laboranalysen untersucht.
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