Der aktuelle Jahresreport der „Schienen-Control“ sorgt im weiten Land für heftige Kritik. Laut ÖVP zeigt er: „Die Pünktlichkeit steht auf dem Abstellgleis“.
„Verspätungen statt Verlässlichkeit sind die Regel statt Ausnahme. Das steht alles auf Rot“, wettert VP-Verkehrssprecher Florian Krumböck nach eingehendem Studium des aktuellen „Schienen-Control“-Reports. Laut dem Mandatar lagen auf mehreren wichtigen und auch neuralgischen Pendlerstrecken – darunter der Franz-Josefs-Bahn, der Nordwestbahn, der Nordbahn und auch der Südbahn – die Pünktlichkeitswerte unter 90 Prozent.
Auch auf der zentralen Weststrecke und den Anschlüssen von und nach Krems sowie weiteren stark frequentierten Verbindungen wurden lediglich Quoten zwischen 90 und 95 Prozent erreicht. Für Krumböck ist das ein deutliches Warnsignal: „Es kann schon einmal zu Verspätungen kommen. Doch das muss die Ausnahme sein. Pendler haben ein Recht auf einen verlässlichen Fahrplan und pünktliche Verbindungen.“
Ziel 95-Prozent Pünktlichkeit
Auch 2026 zeichnet sich keine Besserung ab. Nach Angaben Krumböcks wurde das ÖBB-Ziel von 95 Prozent Pünktlichkeit im Nahverkehr bisher in keinem Monat erreicht. Krumböck: „Es muss eine spürbare Qualitäts-Offensive auf der Schiene geben.“
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