Argentiniens Präsident Javier Milei hat trotz der Niederlage im Fußball-WM-Finale gegen Spanien einen Feiertag ausgerufen. „WELTMEISTERSCHAFTSFEIER“, schrieb Milei zu Beginn seiner Nachricht bei X: „Angesichts der Unruhe bezüglich der Feierlichkeiten zum Erfolg der argentinischen Nationalmannschaft teile ich der Bevölkerung mit, dass der Tag, an dem gefeiert werden soll – je nachdem, wie sich die Spieler und der Trainerstab entscheiden – zum nationalen Feiertag erklärt wird.“
Die Argentinier hatten nach dem WM-Triumph von Katar Ende 2022 die Titelverteidigung verpasst. Im Endspiel verloren sie nach einer äußerst schwachen Leistung mit 0:1 gegen Europameister Spanien. Nach Angaben des argentinischen Verbandes wird nicht die komplette Mannschaft nach Buenos Aires reisen.
„Nach dem Finale werden einige Spieler des Kaders direkt aus den Vereinigten Staaten zu verschiedenen Zielen aufbrechen, um zu ihren Vereinen zurückzukehren oder ihre Erholungsphase zu beginnen“, hieß es vom Verband. Ein Teil der Delegation, bestehend aus Spielern, Trainerstab und Mitarbeitern, werde am Montag zurück in Argentinien erwartet.
Steinwürfe und Festnahmen nach WM-Niederlage in Argentinien
In Buenos Aires war es zu Zusammenstößen zwischen Fußballfans und Polizei gekommen. Tausende Menschen versammelten sich Medienberichten zufolge rund um den Obelisken, das Wahrzeichen der Metropole. Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) warfen den Berichten zufolge mehrere Menschen Flaschen und Steine auf Einsatzkräfte.
Die Polizei habe daraufhin Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Dabei seien Fans sowie Polizisten verletzt worden. Etwa 15 Menschen seien festgenommen worden, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten.
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