Turnier in Kitzbühel

6:4, 6:2! Rodionov lässt Schwärzler keine Chance

Tennis
20.07.2026 16:11
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Sieg und Niederlage für Österreich beim ATP-250-Turnier in Kitzbühel – und das dank eines rot-weiß-roten Duells in der 1. Runde in einem einzigen Spiel! Das letztlich bessere Ende war dabei Jurij Rodionov vergönnt, der sich gegen Joel Schwärzler mit 6:4 sowie 6:2 durchsetzte und zum gesamt zweiten Mal nach 2022 das Kitz-Achtelfinale erreichte.

Nächster Gegner des 27-jährigen Qualifikanten ist nun der als Nummer 4 gesetzte Argentinier Tomas Etcheverry.

Rodionov ungefährdet
Im Duell zwischen dem erfahrenen Rodionov und dem 20-jährigen Youngster Schwärzler waren die Weichen relativ schnell gestellt. Ein Break zum 4:3 im ersten Satz reichte dem Niederösterreicher, im zweiten Durchgang gab Schwärzler sein Service zum 1:2 und 1:4 ab. „Am Anfang war ich ein bisserl nervös, da bin ich nicht wirklich ins Spiel reingekommen. Ich habe Glück gehabt, dass mich Joel nicht mehr bestraft hat“, sagte Rodionov. Im Laufe des Spiels habe er immer mehr Selbstvertrauen bekommen.

Dass er als Qualifikant nach drei Siegen nun einen Lauf bekommen könnte, beurteilt der ÖTV-Davis-Cup-Spieler vorsichtig. „Bei mir weiß man das nie. Ich kann drei Turniere hintereinander gewinnen, dann gewinne ich ein halbes Jahr kein einziges.“ Dennoch sei gegen Etcheverry „alles möglich“. „Ich habe hier schon drei Matches gespielt, das ist ein enormer Vorteil in der Höhenlage. Mein Gegner hat noch kein einziges Mal auf Höhenlage gespielt.“ Rodionov hat in bisher drei Duellen mit dem Südamerikaner bei kleineren Turnieren eine 2:1-Bilanz stehen.

Schwärzler will 2027 in die Top-100
Schwärzler war nach seinem Aus sehr unzufrieden. „Ich bin extrem enttäuscht. Es war heute das erste Mal, dass ich in Kitzbühel meine Leistung nicht gebracht habe, auch wenn ich hier noch kein Match gewonnen habe“, resümierte der 20-jährige Schützling von Markus Hipfl. Im Vergleich zum Joel Schwärzler vor einem Jahr ortete er dennoch einen Fortschritt: „Ich bin auf jeden Fall stabiler geworden. Auch wenn nichts davon heute der Fall war, aber grundsätzlich sind die Vorhand und der Aufschlag besser geworden. Taktisch bin ich ein bisschen ruhiger geworden.“ Sein Ziel für nächstes Jahr lautet erstmaliger Einzug in die Top-100, bis zum Jahresende möchte er sich möglichst vom derzeit 185. Rang noch in die Top-150 schieben.

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