Knapp 40 Jahre alt

Die „Seekuh“ sorgt für freie Fahrt am Bodensee

Vorarlberg
18.07.2026 15:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Seit fast vier Jahrzehnten ist die „Seekuh“ auf dem Bodensee im Einsatz, um die stark genutzten Uferbereiche von übermäßigem Seegras zu befreien. Das Mähboot des Landesflussbauhofes säubert regelmäßig Häfen und Strandbäder, um sowohl die Sicherheit des Schiffsverkehrs als auch den Komfort für Badegäste zu gewährleisten. 

Das 1987 gebaute Schiff ist knapp elf Meter lang, gut drei Meter breit und hat ein Leergewicht von rund 8,5 Tonnen. Bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von zwei bis drei Kilometern pro Stunde kann das Mähwerk bis in eine Tiefe von zwei Metern vordringen und pro Ladung vier bis fünf Kubikmeter Seegras aufnehmen. Die Einsätze, die sich über das österreichische Bodenseeufer bis nach Langenargen auf deutscher Seite erstrecken, erfolgen ausschließlich auf direkte Anforderung der jeweiligen Gemeinden und Hafenbetreiber.

Landesrat Christian Gantner besichtigte das Spezialfahrzeug und begleitete die Mannschaft bei ...
Landesrat Christian Gantner besichtigte das Spezialfahrzeug und begleitete die Mannschaft bei einer Ausfahrt.(Bild: ALEXANDRA SERRA)

Anlässlich einer Besichtigung der Mäharbeiten hob auch Landesrat Christian Gantner die Bedeutung des eingespielten Teams hervor: „Mein Dank gilt den Mitarbeitenden unseres Landesflussbauhofes, die mit viel Erfahrung und technischem Geschick dafür sorgen, dass Häfen und Strandbäder gut und sicher genutzt werden können.“ Jährlich leistet das Spezialboot zwischen 120 und 200 Arbeitsstunden, um die Funktionsfähigkeit der regionalen Infrastruktur am See zu erhalten.

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