Bei der U18-EM

Klucsik kämpft um einen Platz im großen Finale

Vorarlberg
18.07.2026 09:25

Ländle-Athlet Zsombor Klucsik hat seine erste Aufgabe bei der U18-Europameisterschaft im italienischen Rieti problemlos überstanden, der 16-jährige Lauteracher zog über die 400 Meter Hürden ins Halbfinale ein. Da mit angezogener Handbremse – ab heute heißt es aber Vollgas.

Das Ziel im Vorlauf war es, intelligent und mit möglichst geringem Kraftaufwand zu laufen. Das hat Zsombi sehr gut hingekriegt“, meinte VLV-Sportdirektor Sven Benning, nachdem sein Schützling Zsombor Klucsic bei der U18-Europameisterschaft in Rieti seinen Vorlauf über die 400 Meter Hürden als Zweiter abgeschlossen und damit problemlos sein Ticket für das Halbfinale lösen konnte. Mit einer Zeit von 52,44 Sekunden lief er zudem seine zweitschnellste überhaupt – seine Bestzeit liegt bei 51,88 Sekunden. Schnell also, und das, obwohl er lange nicht bei 100 Prozent lief. Was sich heute aber ändern wird.

Nur acht kommen weiter
„Gestern war noch Kräfte sparen angesagt, heute ist Vollgas die Devise“, stellt Benning klar. Denn in den Halbfinale trennt sich die Spreu endgültig vom Weizen. Von den 24 Startern, die in den drei Läufen gegeneinander antreten werden, kommen nur acht ins große Finale – jeweils die Plätze eins und zwei in den Heats plus die zwei schnellsten Lucky Loser. Klucsik wird im dritten Semifinale starten, auf Bahn sieben. „Wieder eine Außenbahn, aber das ist er schon gewohnt“, sagt Benning. Im Lauf des 16-jährigen Lauterachers wird mit dem Spanier Mauro Seguín zudem der Jahresschnellste antreten, der Iberer lief Anfang Juli schon 50,51.

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