Kirche St. Leonhard

Lungauer Zeitreise auf Spuren einer Maler-Dynastie

Salzburg
18.07.2026 13:00

Das Theater Mokrit im Lungau auf den Spuren der Familie Lederwasch: Das Historienspiel lädt an jenen Ort ein, wo Maler und Künstler mehrerer Generationen lebten. Premiere ist heute, Samstag, bei der Wallfahrtskirche St. Leonhard.

Im Zentrum des Historienspiels steht Gregor IV., ein berühmter Sohn der Familie Lederwasch. Er lebte im 18. Jahrhundert, war Mesner in der Wallfahrtskirche St. Leonhard hoch über Tamsweg, Maler und Geometer.

Die Theatertruppe Mokrit rund um Peter Wimmer holt die prägende Figur jetzt vor den Vorhang. Dechant Christian Schreilechner „sperrte“ die Kirche für sie auf. Schuldirektor und Museums-Chef Klaus Heitzmann durchforstete unzählige Dokumente und machte interessante Entdeckungen.

Bei Schönwetter wird an der Nordfront gespielt: Der junge Gregor IV. (Alex Feuchter) mit Familie
Bei Schönwetter wird an der Nordfront gespielt: Der junge Gregor IV. (Alex Feuchter) mit Familie(Bild: Theater Mokrit)

Seit Wochen laufen die Proben schon. Zwölf Schauspieler, allen voran Alex Feuchter und Reinhard Simbürger, die den jungen und älteren Gregor geben, sowie sieben Musiker nehmen das Publikum vor oder in der Kirche (je nach Wetter) auf Zeitreise mit. „Wir schauen uns auch die Rolle der Frauen genau an“, verrät Robert Wimmer, dass auch die weibliche Seite der Familie viel Einfluss hatte.

Robert Wimmer als Ferdinand Vogt
Robert Wimmer als Ferdinand Vogt(Bild: Theater Mokrit)

Premiere feiert das Stück heute, Samstag (18). Zehn Vorstellungen stehen am Spielplan. Zuschauer können zur Kirche wandern oder den Shuttlebus nutzen. Und mit Blick auf das Jubiläum „600 Jahre St. Leonhard“ im Jahr 2033 wurde sogar ein eigenes Lederwaschbier gebraut.

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