Nach dem Weltrekord von Anna Karrila beim Bankdrücken (siehe Video unten) wird in den sozialen Medien heftig diskutiert. Mit welchen Leistungen schafft man es ins Guinness Buch? Von einer Erdbeere bis zur größten Walzertanzpartie der Welt – auch auf der Plattform „Rekord Institut Österreich“ sind skurrile Bestmarken zu finden.
In den sozialen Medien gehen die Wogen hoch, es wird heftig diskutiert. Anna Karrila hat am Donnerstag in Linz den Weltrekord im Bankdrücken gebrochen – die „Krone“ berichtete. Die gebürtige Finnin, die mit einem Linzer verheiratet ist, hat innerhalb einer Minute mit einem Gewicht von 106,25 Kilo 193 Wiederholungen geschafft. „Das hat wenig mit Wiederholungen zu tun. Das ist mehr Dippen als sonst was. Da schaff’ ich auch einen Weltrekord“, war die Meinung eines Users. „Den Wert der Übung stelle ich stark in Zweifel“, meldete sich ein anderer zu Wort.
„Irgendein Kasperltheater geht nicht“
Die „Krone“ hat Herbert König von der Plattform „Rekord Institut Österreich“ dazu befragt. „Ich habe viele Anfragen. Irgendein Kasperltheater geht nicht. Die Leistung muss Hand und Fuß haben. Wenn ich den Leuten sage, was es kostet, wenn ich komme, damit die Leistung geprüft wird, ziehen viele ihre Anfrage zurück. Wenn in diesem Fall kein Rekordrichter vor Ort war, der das geprüft hat, kann man nur eine Nachnennung einreichen“, so König, auf dessen Plattform auch skurrile Bestmarken aufscheinen: die größte Erdbeere des Landes aus dem Burgenland, die größte Walzertanzpartie der Welt aus Graz oder der weltweit längste Rückwärtslauf auf einem Laufband.
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