St. Valentin bis Linz

Oberleitungsstörung legt die Weststrecke lahm

Niederösterreich
17.07.2026 10:30
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Seit Donnerstagabend steht der Zugverkehr zwischen Niederösterreich und Oberösterreich fast komplett still. Für Fahrgäste ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

„Der Zug bleibt nicht stehen in St. Valentin“, warnt man in einem Zug der ÖBB am Freitagmorgen ab St. Pölten die Fahrgäste. Seit Donnerstagabend ist die Weststrecke von einer Oberleitungsstörung betroffen. Von vier Gleisen sind auf der Strecke zwischen St. Valentin und Linz derzeit nur zwei eingeschränkt befahrbar. Die ÖBB hat zwischen den beiden Bahnhöfen einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. 

Besonders im Fernverkehr kommt es wegen der Störung seit Donnerstagabend zu Verspätungen und Ausfällen. Wie lange die Schadensbehebung noch dauert, ist laut ÖBB nicht absehbar. Laut einem ÖBB-Sprecher sei Donnerstagabend ein Oberleitungskabel zu Boden gegangen und habe dort andere Kabel, die zum Stellwerk führen, schmelzen lassen. Die Ursache des technischen Defekts sei unklar. 

Geänderter Zugfahrplan
Abseits des Schienenersatzverkehrs läuft auf der Weststrecke momentan ein „Notfahrprogramm“: Die Railjet Express Züge (RJX) können die Strecke befahren, Intercity-Verbindungen (IC) enden in St. Valentin bzw. Linz Hauptbahnhof. Die Westbahn fährt nur einmal pro Stunde und hält außerplanmäßig in St. Valentin, sodass ÖBB-Passagiere auf die Westbahn umsteigen können. Tickets werden in beiden Bahnunternehmen gleich anerkannt bis das Problem behoben ist. Der Güterverkehr kann derzeit gar nicht fahren. 

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