Kitesurfer Valentin Bontus hat die Grand-Slam-Regatta der olympischen Segel-Klassen im Revier der Sommerspiele 2028 vor Los Angeles nach einer Disqualifikation im Viertelfinale als Zehnter abgeschlossen.
Für den Olympiasieger und WM-Dritten war der Finaltag in Long Beach nach einem Foul an zwei Konkurrenten frühzeitig beendet. Der Niederösterreicher war nach durchwachsenem Verlauf als Neunter in die Entscheidung eingezogen. Als nächstes Highlight folgt im September die EM.
Die Olympia-Testregatta mit dem dreifachen Weltmeister Max Maeder aus Singapur als Sieger verlief für Bontus nicht nach Wunsch. „Einerseits konnten mein Betreuerteam und ich erste Reviererfahrungen sammeln, andererseits waren es wegen der Materialprobleme und ein paar falschen Entscheidungen in einzelnen Rennen schwierige Tage. Nichtsdestotrotz hatte ich gegen Ende der Qualifikation eine ganz gute Kurve nach oben – das stimmt mich zuversichtlich“, sagte Bontus.
Nun gilt sein Fokus der Europameisterschaft vom 6. bis 12. September in der Türkei. „Die EM ist meine Hauptregatta in diesem Jahr. Dort will ich das Maximum herausholen. Der Europameistertitel fehlt mir noch – den will ich gerne haben.“
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