Fünf Tiroler Naturparke bündeln ihre Kräfte und setzen auf eine einheitliche und gemeinsame Ausbildung für Ranger. Im Rahmen eines EU-geförderten Projekts wurde die Ausbildung selbst konzipiert und umgesetzt.
Die fünf Tiroler Naturparke Kaunergrat, Karwendel, Ötztal, Tiroler Lech und Zillertaler Alpen haben mit der Einführung einer einheitlichen Ausbildung für Rangerinnen und Ranger neue Pfade beschritten. Ziel ist es, Mitarbeiter auszubilden, die Besucher für die Natur begeistern, die Nutzungskonflikte entschärfen und einen aktiven Beitrag zum Naturschutz leisten können. Die Ausbildung umfasst mehrere Pflichtmodule, ein Praktikum sowie eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung. Inhaltlich stehen Kommunikation und Konfliktmanagement, rechtliche Grundlagen, Biodiversität, Naturschutzarbeit sowie moderne Besucherlenkung im Mittelpunkt. Auch Öffentlichkeitsarbeit ist Teil des Lehrplans.
Von der neuen Ausbildung profitieren die Teilnehmer, aber auch unsere Schutzgebiete und letztendlich unsere Naturschätze.

LR René Zumtobel (SPÖ)
Bild: Christof Birbaumer
Im Rahmen eines EU-geförderten Projekts wurde die Ausbildung von den Naturparks selbst konzipiert und umgesetzt. Vor wenigen Tagen durfte sich der erste Jahrgang mit 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den Abschluss freuen. „Von der neuen Ausbildung profitieren die Teilnehmer, aber auch unsere Schutzgebiete und letztendlich unsere Naturschätze“, gratulierte Naturschutzlandesrat René Zumtobel (SPÖ) den ersten Absolventen.
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