03.10.2014 08:01 |

Zahlreiche Notrufe

Eurofighter-Notlandung versetzte Tiroler in Panik

Ein lauter Knall, dann der nächste: Häuser zitterten wie bei einem Erdbeben, Menschen liefen in Panik auf die Straße, Notrufleitungen der Leitstelle Tirol und der Polizei waren rund 30 Minuten blockiert. Die Notlandung des Eurofighters am Flughafen Innsbruck am Donnerstag kurz nach 14.30 Uhr wurde sogar noch im rund 50 Kilometer (Luftlinie) entfernten Gerlos wahrgenommen.

"Die Telefone sind heiß gelaufen, bis 15.10 Uhr kamen Notrufe herein. Ein Bewohner meldete sogar eine Explosion in seinem Haus", sagt Ewald Badstuber von der Leitstelle der Polizei in Innsbruck. In der Innsbrucker Wilhelm-Greil-Straße zerbarst durch den immensen Knall die Auslagenscheibe der "Tiroler Versicherung".

Auch bei der Leitstelle Tirol glühten die Telefonleitungen. Einer der Dienstführer berichtet der "Krone": "Der allererste Anruf löste sogar einen Einsatz der Berufsfeuerwehr aus, weil ein Bewohner glaubte, nach der Explosion Gasgeruch in seinem Haus am Innrain wahrzunehmen. Tatsächlich war zum Glück nichts passiert. Aus Gerlos meldete sich ein Feuerwehrmann, der den Knall gehört hatte."

Anrufer dachte an Bombenangriff
Ein weiterer Anrufer gab an, sogar an einen Bombenangriff gedacht zu haben. Am Flughafen Innsbruck stand laut Pressesprecher Patrick Dierich die Betriebsfeuerwehr in Bereitschaft, nachdem der Bundesheerpilot die Notlandung angekündigt hatte: "Sie musste zum Glück nicht eingreifen." (Bericht siehe Infobox)

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