Grazer Start-up-Gründer wollen das Freizeit-Radeln revolutionieren. Die App Cyclebee soll ein Rundum-Paket für die ideale Reise bieten.
Ferienzeit ist Radfahrzeit, gerade in der Steiermark. Für Cyclebee-Mitgründerin Katharina Köglberger gab es ein Erweckungserlebnis, um die App, die für Android- und iOS-Geräte verfügbar ist, ins Leben zu rufen: „Ich habe mit meinem Partner eine Tandem-Radreise durch mehrere Länder gemacht. Freunde haben gesagt, dass sie selbst auch so eine Tour machen wollen, aber nicht wissen, wie sie richtig planen sollen. Das wollte ich ändern.“
Die Idee für Cyclebee war geboren. Aber wie funktioniert die App aus steirischer Hand? „Wir zeigen Streckenkarten und Radwegnetze, Höhenprofile und Straßenbeläge. Außerdem gibt es aktuelle Auskünfte über das Wetter oder die Möglichkeiten, Gepäck zu verwahren.“ Die App geht auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer ein: Fährt man allein oder in der Gruppe? Ist man Profi oder Genussradler? Welches Rad-Modell wird genutzt?
Wachsendes Netzwerk für Profis und Familien
Die Erfahrungen der Nutzer können dokumentiert und von anderen Radlern eingesehen werden. „So bekommt die App immer neue Infos eingespielt und das Netzwerk wächst.“ Eine Langstrecke wird etwa je nach körperlichem Bedürfnis in Etappen eingeteilt. „So können Leistungssportler, die mehrere Tage unterwegs sind, ihre perfekte Route genauso zusammenstellen wie Familien, die mit Kindern einen eintägigen Radausflug machen möchten.“
Die App bietet auch abseits der Routenplanung ein breites Programm. So gibt es den Podcast „Freilauf“, bei dem auch schon Radsport-Star Christoph Strasser zu Gast war, oder einen Online-Stammtisch. Vom Netzwerk soll auch der regionale Tourismus profitieren. „Diesen wollen wir pushen. Aktuell suchen wir steirische Pilotregionen, die mit uns in Partnerschaft treten möchten“, erklärt Köglberger.
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