Während die erwarteten Ausschreitungen im Rahmen des WM-Spiels zwischen Frankreich und Marokko in Paris ausgeblieben sind, erlebte stattdessen London eine Krawall-Nacht. Wie die englische „Sun“ berichtet, wurde ein Polizist bei den Tumulten in der britischen Metropole verletzt.
Nachdem es in der Vergangenheit im Rahmen von PSGs Champions-League-Siegen zu zahlreichen Verletzungen und sogar Todesfällen gekommen war, hatten sich die Beamten in der französischen Hauptstadt, wo der Großteil der rund 1,5 Millionen in Frankreich lebenden Marokkaner beheimatet ist, bereits auf Ausschreitungen im Stadtzentrum eingestellt. Große Eskalationen blieben allerdings aus.

Weitaus ernster war die Lage in London: Bilder, die auf X und Co. verbreitet wurden, zeigen, wie Menschenmengen nach dem WM-Viertelfinale zwischen den „Atlas-Löwen“ und „Les Bleus“ auf die Straßen strömen, während bewaffnete Polizisten versuchen, die Lage zu beruhigen. Im Westen der Stadt sei ein Beamter von marokkanischen Fans verletzt worden, heißt es in britischen Medien. Auf Videos ist zu sehen, wie ein Mann in Uniform auf dem Boden liegt, während er von Sanitätern behandelt wird.
Ein Spiel vom Finale entfernt
Frankreich hatte sich wie bereits im Halbfinale 2022 mit 2:0 gegen Marokko durchgesetzt und trifft damit am Dienstag auf den Sieger der heutigen Partie zwischen Spanien und Belgien (21 Uhr).
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